Samstag, 23. März 2013

Wellington...

Wellington, Hauptstadt von Neuseeland, 450'000 Einwohner. Die Stadt liegt an der Südspitze des Nordinsel und liegt genau auf einer geologischen Verwerfung. Unweit des heutigen Stadtzentrums schiebt sich die leichte, dicke Australische Platte über die dünnere, aber schwerere Pazifische Platte. Das Te Papas Museum wurde genau auf dieser Verwerfungslinie gebaut (der graue Teil des Komplexes).



Ich finde, Wellington versprüht einen besonderen Scharm, doch seht selbst...









Mittwoch, 20. März 2013

Malbrough Sounds und Wharariki Beach

Die Malbrough Sounds und vor allem die Wharariki Beach ganz im Norden der Südinsel gehörten zu meinen favorisierten Zielen dieser Reise. Leider hatten wir genau hier das erste mal auf dieser Reise schlechtes Wetter. Wir haben extra ein Motel in der Nähe der Wharariki Beach reserviert um sowohl das Abend- wie auch das Morgenlicht für Fotos nutzen zu können. Als wir am Parkplatz der Wharariki Beach angekommen sind war der Himmel dick mit verhangen und es hat geregnet. Trotzdem haben wir den 20-Minütigen Fussmarsch vom Parkplatz zur Beach auf uns genommen. Folgendes haben wir dann an der Beach angetroffen:


Wir konnten also wegen des Nebels kaum die Felsen im Wasser erkennen. In der Hoffnung, das Wetter würde sich über Nacht etwas bessern, sind wir zu unserem Motel gefahren. Leider versprach der Wetterbericht nicht viel Gutes.

Am nächsten Morgen habe ich dann wieder den Wetterbericht geprüft. Noch immer keine Besserung in Sicht. Doch auf dem Satellitenbild konnte ich eine Lücke in der Wolkendecke ausmachen. Folgendes haben wir angetroffen, als wir wieder an der Wharariki Beach ankamen:



Und es wurde noch besser:




Beat heisst "Der Glückliche" und ich bin an einem Sonntag geboren, das Glück hat mich einmal mehr besucht!

Als wir mit der Fähre die Südinsel verlassen haben, hat es auch wieder etwas aufgeklart und ich konnte von der Fähre aus noch ein paar Bilder von den Malbrough Sounds machen.



Kaikoura Whale Watching

Kaikoura ist ein Ort an der Ostküste der Südinsel von Neuseeland. Vor der Küste fällt der Festlandsockel schon bei 1,6 km steil ab und erreicht in dem Kaikoura-Canyon eine Tiefe von bis zu 1600 m und bildet damit durch seine Tiefe und günstigen Strömungsverhältnissen perfekte Bedingungen für Krabben und sonstige Kleinst-Meerestiere direkt vor der Küste.

Dies hat wiederum zur folge, dass grössere Meerestiere hier ideale Jagdgründe vorfinden und darum sind hier das ganze Jahr verschiedene Walarten, Delfine, Seehunde und Seevögel zu finden. Hier ist also einer der einfachsten Plätze um Wale zu sehen.

Während einer 2 Stündigen Bootsfahrt haben wir 2 Wale, diverse Delfine, Seehunde und Seevögel bewundern können.








Montag, 18. März 2013

Franz Josef Glacier bis Punakaiki (Pancake Rocks)

Unser Weg führte uns am 14. März 2013 von Franz Josef bis Punakaiki  wo die Pancake Rocks zu finden sind:


Hier ein paar Bilder von Unterwegs:






Das Highlight sind aber definitiv die Pancake Rocks. Vor 30 Millionen Jahre übereinander geschichtete Ablagerungen von Kalksedimenten und Tonmineralien, erodieren unterschiedlich schnell. Seit diese Ablagerungen durch eine Landhebung an die Oberfläche gehoben wurden und Wellen, Wind und Regen ausgesetzt sind schreitet die Abtragung stetig voran. Das Wasser der Brandung bricht sich an den zahlreichen Felsnasen, in Höhlen und Ausspülungen und drückt zurückfließendes Wasser und durchströmende Luft durch enge Löcher und Röhren im Felsen, was oberhalb der Felsen als Blowholes sicht- und durch starkes Zischen in der Luft hörbar wird. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pancake_Rocks)

Leider waren die Blowholes aufgrund ruhiger See und fehlende Ebbe nicht aktiv. Doch ein paar gute Bilder der Pancake Rocks hat es doch gegeben:







Samstag, 16. März 2013

Franz Josef und Fox Glacier

Der Franz Josef und der Fox Gletscher befinden sich auf der Westseite des Gebirges, welches sich auf der Südinsel von Neuseeland aufgetürmt hat. Diese Gebirge ist entstanden, weil hier zwei Kontinentalplatten aufeinander treffen. Zu diesem Gebirge gehört zum Beispiel der Mount Cook. Beide Gletscher enden etwas 400 Meter über Meer.

Ich dürfte den Franz Josef Gletscher mit dem Helikopter besuchen und ihn 2 Stunden mit einer kleinen Gruppe und einem Führer erkunden. Dies hat sehr viel Spass gemacht und war auch sehr interessant.

Hier ein paar Bilder zu diesem Unvergesslichen Ausflug, den ich nur jedem empfehlen kann, der Neuseeland bereist:







 
 
Interessante Informationen zum Franz Josef Gletscher findet ihr auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Franz-Josef-Gletscher

Milford Sound

Der Milford Sound ist eine der meist besuchten Touristenattraktionen der Südinsel. Eigentlich ist die Namensgebung "Sound" falsch. Wie wir während unserem Besuch des Milford Sounds gelernt haben, nennt man Meeresarme, die von Gletschern geformt wurden "Fjord" und solche die durch Flüsse geformt wurden "Sound". Der Milford Sound wurde durch einen Gletscher geformt und ist somit ein Fjord.

Speziell am Milford Sound ist, dass es in dieser Region sehr viel Regnet. Dadurch gelangt sehr viel Süsswasser in den Fjord. Diese Süsswasser sammelt sich in der obersten Wasserschicht. Dass heisst, die tieferen Wasserschichten sind Salzwasser und die oberen Süsswasser.

Das Süsswasser enthält sehr viel Staub- und Erdpartikel. Dies hat wiederum zur folge, dass die Süsswasserschicht das Licht abhält in tiefere Wasserschichten vorzudringen. Dadurch haben sich im Milford Sound Meerestiere und Pflanzen angesiedelt, die sonst in sehr viel tieferen Gewässern zu finden sind.

All dies haben wir im Milford Sound Unterwasserobservatorium (Milford Deep) erfahren. Wer den Milford Sound besucht, sollte also unbedingt das Unterwasserobservatorium auch besuchen. Mann wird einfach auf der Rückfahrt der Bootstour am Observatorium abgeladen und das Boot der nächsten Tour nimmt einem eine Stunde später wieder zurück zu Hafen.

Das Unterwasserobservatorium  ragt 10 Meter unter den Wasserspiegel und ganz unten gibt es einen Raum mit einer 360 Grad Rundumsicht. Dort unten kann man zum Beispiel schwarze Korallen bewundern. Diese sind eigentlich weiss und sonst nur in tieferen Gewässern zu finden. Die schwarze Korallen besteht eigentlich aus tausenden von Polypen, diese sind weiss. Dass Gerippe der Koralle bildet sich aus den Ausscheidungen dieser Polypen.


Was ich übrigens auch sehr spannend fand, war die Aussage der Meeresbiologin im Unterwasserobservatorium. Wenn es in Gewässern Seehunde gibt, kann man davon ausgehen, dass den Gewässern gut geht, also keine Giftstoffe vorhanden sind. Denn Seehunde verschwinden, sobald das ökologische Gleichgewicht gestört ist, denn sie finden dann keine Nahrung mehr und da sie sehr mobil sind, suchen sie sich einfach andere Jagdgründe.


All diese Informationen fand ich sehr spannend und wie schon gesagt, diese habe ich Unterwasserobservatorium bekommen, also unbedingt besuchen!

Doch natürlich geht man vor allem zum Milford Sound, weil es dort sehr schön ist. Darum hier auch noch ein paar Bilder:









Freitag, 15. März 2013

Moeraki bis The Anau

Leider komme ich nicht wirklich so zum schreiben wie ich es mir vorgenommen hatte. Unsere Tage sind immer recht lang ;-)

Hier mal unser 4-er Tag:

Folgende Strecke haben wir zurück gelegt:


Die Otago Peninsula ist die Halbinsel vor Dunedin. Am Ende der Otago Peninsula gibt es die Royal Albatros Colony und auch eine Pinguin Colony. Wir wollten eigentlich beide besuchen, haben es aber doch gelassen, als wir dort waren. Man kann beide nur mit einer Führung besuchen. Dies dauert 90 Minuten und ist nicht wirklich billig. Wir hatten nicht die Zeit und die Lust uns eine solche Führung anzutun. Immerhin mussten wir auch wieder zurück nach Dunedin weil wir dort ein Hotel gebucht haben. Auf den Rückweg haben wir aber noch ein paar schöne Strände besucht.

Hier einige Bilder zwischen Moeraki bis Dunedin und von der Otago Peninsula: