Freitag, 5. September 2014

Nachgereicht: Grand Teton National Park

Auf unserem Weg von Twin Falls nach Yellowstone sind wir natürlich auch durch den Grand Teton National Park gekommen. Der Grand Teton National Park wird von uns leider immer ein wenig stiefmütterlich behandelt. Schon im 2011 sind wir eher durchgestresst. Eigentlich verdient dies der Park gar nicht, aber bei beiden Besuchen hatten wir auch schlechtes Wetter. Doch ein gutes Bild ist mir doch gelungen:


Donnerstag, 4. September 2014

Yellowstone - Südwesten

Wie vorausgesagt, haben wir uns an unserem letzten Tag den schönsten Teil des Yellowstone National Parks vorgenommen. Jeden der eine Reise in den Yellowstone plant rate ich, genug Zeit für diesen Teil zwischen Madison und dem Old Faithful einzuplanen. Wir waren ganze 13 Stunden mit diesem Teil beschäftigt, haben aber von 18:00 bis 19:30 Uhr am Grand Geysir auf seinen Ausbruch gewartet. Alle grossen Highlights des Parks finden sich hier. Wer genug Zeit und Geduld mitbringt kann diverse Geysire beim Ausbruch bewundern, doch wie gesagt, Geduld ist gefordert. Ausser beim Old Faithful lässt die Ausbruchszeit höchstens in Fenstern von mehreren Stunden angeben. Im Visitor Zenter beim Old Faithful werden die geschätzten Zeiten angegeben. Hier ein paar Bilder aus diesem Bereich des Parks:



Grand Geysir beim Ausbruch am 03.09.2014 ca. 19:30 Uhr.
Die Bäume in Hintergrund sind gute 10 Meter hoch!









Die restlichen Bilder sind Pools und Geysire im genanten Bereich. Dies Bilder wurden mit dem Händy aufgenommen. Die Bilder der grossen Kamera kommen erst am Ende der Reise auf den Blog. Die schwankende Qualität der Internetverbindungen machen dem Upload zu mühsam.

Heute war ein reiner Fahrtag. Wir sind vom Yellowstone bis vor die Tore des Glacier National Parks gefahren. Morgen werden wir dann den Glacier National Parks erkunden.

Dienstag, 2. September 2014

Yellowstone National Park

Heute war unser zweiter Tag im Yellowstone National Park. Ein weiterer wird noch folgen. Doch von Anfang an: unsere erste Übernachtung war im Park selbst in der Grand Village Lodge nahe dem Südeingang. Die Lodge war ganz OK, von Lodges in National Parks darf man nie zuviel erwarten. sie sind meist schon alt, da nichts neues mehr gebaut werden darf und kosten meist im Verhältnisse sehr viel. Bei mehreren Millionen Besuchern im Jahr verwundert dies ja auch nicht, eine Lodge in einem National Park muss immer sehr früh gebucht werden.
Enttäuscht hat mich eher das Restaurant in welchem wir zu Abend gegessen haben. Im Internet hat es nach einem hübschen Restaurant am See ausgesehen: Lake House Restaurant
In Wirklichkeit muss man das Essen am Anfang, bevor man einen Platz hat, aussuchen und zahlen. Dafür bekommt man eine Nummer. Nun sucht man sich einen Platz und wartet auf das Essen. Ich kenne dies eigentlich nur aus Restaurants in Skigebieten oder Wasserpärken. Dazu kommt noch, dass mein Bissonburger mindestens 5 Tode sterben musste, einmal beim Schlachten und 4 mal in der Pfanne. trotz reichlich Bier bin ich dem Erstickungstod nur knapp entronnen.

Die zweite Nacht haben wir dann in West Yellowstone verbracht. Dies ist eine kleine Ortschaft gleich beim Westeingang des Parks. Hier finden sich diverse Hotels, Motels, Restaurants und Läden. Der Wettbewerb spielt und die Qualität steigt ;-)

Nun aber doch noch zum Park. Wir waren ja im Frühling 2011 schon mal hier. Damals hatten wir sehr schlechtes Wetter und es war saukalt. Zum Teil hat es sogar geschneit. Daher sind wir nun imSpätsommer  nochmals gekommen. Am ersten Tag hat es meist geregnet, also haben wir uns der Südostseite des Parks gewidmet, dort gibt es nicht so viel Vulkanische Aktivitäten welche bei Sonne mehr zur Geltung kommen. Bei schlechtem Wetter kommen die Farben der Pools eben nicht so zur Geltung.

Heute war das Wetter gut und so sind wir zuerst ganz in den Norden des Parks, zu den Mamouth Springs, gefahren. Dies sind Terrassen aus Kalk welche über Jahrhunderte entstehen weil die Quellen extern kalkhaltig sind. Danach haben wir noch diverse vulkanische Pools und Geysire besucht. Den besten Teil des Parks, den Südwesten Werden wir haben wir und aber noch für Morgen aufgespart.












Samstag, 30. August 2014

Salt Lake City bis Twin Falls

Nachdem wir uns am Morgen in SaltLake City mit Kühlboxen, Reiseproviant, Schuhen und Toilettenartikeln eingedeckt haben, sind wir einmal mehr auf den Flughafen gefahren um uns um unseren vermissten Koffer zu kümmern. Mit etwas Glück können wir ihn morgen Vormittag in Twin Falls am Flughafen abholen. Wir werden sehen.

Gegen 13:00 konnten wir dann endlich mit unserem Trip beginnen. Wir sind von Salt Lake City zuerst Richtung Westen gefahren, denn Bei unserem letzten Besuch in Salt Lake City haben wir den Salzsee, welcher der Stadt den Namen gibt, nicht gesehen. Dies haben wir nun nachgeholt. Es ist wirklich eindrücklich durch eine so grosse weisse Fläche zu fahren. Bilder werden noch folgen.

Edit: Die versprochenen Bilder:




Nachdem wir den Salzsee durchquert haben, sind wir Richtung Norden abgebogen. Die Landschaft wird hier extrem karg und keine grössere Siedlung ist zu finden. Erst kurz vor Twin Falls haben wir dann einzelne Kühe in der Landschaft entdecken können und nach und nach haben wir auch wieder bebaute Äcker gesehen. Twin Falls selbst ist grösser als ich gedacht habe. Eine hübsche Kleinstadt eben. Leider hat es bei unserer Ankunft geregnet, doch es war nur ein Gewitter.

Morgen wollen wir dann noch die Wasserfälle Besuchen, welche der Stadt den Namen gaben. Ich hoffe auf gutes Licht und dass die Fälle auch Wasser führen. Danach geht es dann auf den Flughafen, in der Hoffnung dass unser Koffer angekommen ist. Die nächste Etappe geht dann in den Yellostone.

Edit: Unser Koffer ist angekommen. Und hier noch ein Bild der Twin Falls:



Freitag, 29. August 2014

Dramatische Anreise

Flüge sind nicht immer in Stein gemiselt, dass ist ja klar. Nun hat es uns auch mal erwischt. Gestern morgen sind wir artig um 07:00 Uhr auf dem Flughafen gestanden um unser Gepäck für einen Flug nach Philadeliphia einzuchecken. Schon auf dem Weg auf den Flughafen kam die Vermutung auf unser Flug habe Verspähtung, diverse Apps meldeten wiedersprüchliche Informationen.
Am Flughafen angekommen war es dann klar, unser Flug hat etwa 5 Stunden Verspähtung. Am Checkin Schalter wurde und erklärt, wir würden erst am Abend in Philadelphia sein und dadurch wurde sich unser Weiterflug nach Salt Lake City auf den nächsten Tag Verschieben. Also anstatt am 28.08.2014 Abend um acht am 29.08.2014 um vier herum.
Nur haben wir geplant am 29.08.2014 gleich Morgens unseren Road Trip zustatten, weil wir schon mal in Salt Lake City waren und die Stadt zu wenig spannend ist um zweimal hier mehrere Tage zu verbringen. Also unser gesamter Plan für diesen Tripp kommt durcheinander.
In einem geistigen Anfall von Verwirrung haben wir unsere Koffer eingecheckt und uns schon ein wenig mit dieser Tatsache abgefunden. Glücklicherweise sind wir dann doch noch an den Schalter der US Airways. Dort wurden wir dann auf einen anderen Flug umgebucht. Dieser Flug ging sogar früher und über New York. Es kann also wirklich hilfreich sein früh am Flughafen zu sein ;-)
Da unser Gepäck aber schon auf dem Flug mit Verspähtung eingecheckt war, gab es da noch etwas Stress und Verwirrung. Am Ende hat es dann einer unserer 3 Koffer nicht geschafft, doch im fehlenden Koffer befanden sich keine besonders wichtigen Dinge, nur Schuhe, Tolettennartikel und solches Zeug.
Auf jeden Fall sind wir nach Plan in Salt Lake City angekommen, haben unser Auto gefasst und sind nun nach der ersten Übernachtung bereit unseren Tripp zu starten.

Dienstag, 5. August 2014

Nord-Westen der USA

Wir sind heftig am planen unserer nächsten Reise. Es geht mal wieder in die USA, diesmal in den Nord-Westen. Dies ist die geplante Route:



Das ganze soll in 3 Wochen Starten und 3.5 Wochen dauern. Freue mich schon wie ein Schneekönig!

Dienstag, 2. April 2013

Kauri Coast

Als Kauri Coast wird das Gebiet der Westküste zwischen Northland und Auckland bezeichnet. Hier gab es grosse Kauri Wälder. Kauri Bäume sind die Mammutbäume Neuseelands. Diese Bäume sind nicht extrem hoch, aber geben sehr viel Holz da sie sehr gerade wachsen und einen beachtlichen Umfang erreichen.

Der grösste heute noch lebende Kauri ist der "Tāne Mahuta" oder auch "Lord of the Forest" genannt. Seine Gesamthöhe beträgt 51 Meter. Vom Boden bis zum Kronenansatz misst er 17,68 Meter und er hat einen Stammumfang von 13,77 Metern. Das Stammvolumen beträgt stattliche 244,5 m³. Das ist eine ganze Menge Holz!




Die Kauri Wälder haben die Pioniere in Neuseeland natürlich stark beschäftigt. Zum einen liess sich mit dem Fällen und Verkauf des Holzes Geld verdienen. Zum anderen wollten die Pioniere ja vor allem Weide- und Ackerland schaffen um eine Lebensgrundlage zu haben. Nur ist es hier nicht anders als in anderen Kolonien der Europäer. Der Boom hörte erst auf als es fast keine Kauri Bäume mehr gab.

Eine weitere Einnahmequelle war die Gewinnung von Kauri Harz und dem Ausgraben von versteinertem Kauri Harz. Das versteinerte Kauri Harz ist der Bernstein Neuseelands.

Der Geschichte der Kauri Bäume und der Nutzung durch die ersten Einwanderer Neuseelands ist ein wirklich gutes Kauri Museum im Matakohe (www.kauri-museum.com) gewidmet.